Studio 13 Sprechkontakt
Breitenweg 13, 28195 Bremen
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FORTBILDUNGSANGEBOTE FÜR ERZIEHER/INNEN
Sie arbeiten als Erzieher/in in einem sprechintensiven Beruf – und fördern gleichzeitig die Sprechfertigkeit und die Sprachkompetenz der Ihnen anvertrauten Kinder. Bei dieser täglichen Herausforderung möchte ich Sie unterstützen. Wählen Sie aus meinem Seminarangebot das Thema, das Ihnen momentan am meisten am Herzen liegt.


Thema 1
Lautgestik und Lippenmusik - spielerisch die Sprechlust fördern

Ungenügend benutzte Sprechorgane hemmen bei manchen Kindern den Wunsch, sich zu äußern. Weil sie schlecht verstanden werden, nimmt ihre Lust, jemanden anzusprechen, ab. Auch bei schlecht artikulierenden Vielsprechern ist die Kontaktaufnahme oft diffus. Der mangelhafte Kontakt von Zunge, Lippen, Gaumen bei der Lautbildung spiegelt sich in der Art wieder, wie sie Beziehungen aufnehmen.
Mithilfe der spielerischen Schulung der Sprechorgane durch ganzkörperliche Lautgesten (sie stammen aus dem Schauspielertraining), kann sowohl die Artikulation verbessert, als auch auf die Qualität des Miteinanderredens eingewirkt werden. Als Material zum Üben und Spielen dienen u.a. die lautmalerischen Gedichte von J. Krüss. Informationen über Lautbild-ung, Lautrichtigkeit und den Umgang mit Artikulationsfehlern runden das Seminar ab (für ältere Kindergartenkinder).

Thema 2
Hör doch mal hin! Vom Horchen, Hören und Zuhören
Setzen nicht viele Aktionen und Interaktionen im Kindergartenalltag selbstverständlich voraus, dass die Kinder hören und zuhören können? Dabei entwickelt sich das kindliche Hörsystem noch. Das Kind muss z.B. üben, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen und lernen, diese Aufmerksamkeit zu steuern. Diese Fähigkeit braucht es, um sich auf eine Sache konzentrieren und Informationen aufnehmen zu können. Eine kontinuierliche Hörerziehung unterstützt jedoch nicht nur das Sprache – und Sprechen lernen: mit Hörmeditationen und Zuhörsituationen werden Stille-Inseln geschaffen. Außerdem führen Hören und Horchen zum Aufeinanderhören und damit zu einem besseren sozialen Klima. Informationen zum Hörsinn bilden den Hintergrund für Spiele und Übungen zur Entwicklung des Horchens, Hörens und Zuhörens. (z.T auch für jüngere, mehr für ältere Kinder).

Ergänzend:
Hinhören – Zuhören – Miteinanderreden. Einen Elternabend zur Hörerziehung gestalten
Auf der Basis des Seminars „Hör doch `mal hin. Vom Hören, Horchen und Zuhören“ wird gemeinsam ein Konzept für die Durchführung eines Elternabends erarbeitet. Leitfragen sind: Wie kann an dem Abend die Eigenerfahrung angeregt werden? Was sollen die Eltern über das Hören und Zuhören am Ende wissen? Welche Verhaltensempfehlungen sollen ausgesprochen werden, d.h. was sollte möglichst im Kindergarten und im Elternhaus gleichermaßen praktiziert werden (z.B. eingeschränkter Gebrauch von Kopfhörern)? Bitte die Seminarunterlagen mitbringen.

Thema 3
Die Stimme stimmen - in Übereinstimmung sprechen
Schreien wie ein Fußballtrainer? - besonders in der Arbeit mit kleineren Kindern scheint das manchmal nötig zu sein, um sich als Erzieher/in bei dem allgemeinen Lärmpegel gegen die durchdringenden Kinderstimmen Gehör zu verschaffen. Aber: was sagt die Stimme dazu? - Auch in angespannten Situationen stimmlich gelassen zu reagieren, kann man lernen. Durch den einfühlsamen Umgang mit der eigenen Stimme werden Heiserkeit und häufiger Stimmermüdung vorgebeugt und langwierige Stimmbehandlungen vermieden. Ein müheloser Stimmgebrauch erhöht aber nicht nur das eigene körperlich-seelische Wohlbefinden, - auch die ‚Stimmung’ der Kinder wird durch eine angenehme Stimme positiv beeinflusst.

Thema 4
Kindern vorlesen – wie die Profis
Vorlesen gehört zu den „Stammtätigkeiten“ von Erzieher/innen – und ist manchmal ganz schön ermüdend. Damit bei den Kindern das „Kino im Kopf“ auch wirklich in Gang kommen kann, braucht der/die Vorlesende ja mehr als einen guten Text. Nicht umsonst werden beliebte CD´s und Hörkassetten von Schauspielerinnen und Schauspielern besprochen. Der Einblick in die Sprechtechniken der Profis kann die Lust am Vorlesen neu entfachen. Was sind ihre Mittel? Wie bringen sie einen Text sprecherisch lebendig und spannend rüber? Antworten auf diese Frage werden im Seminar beim Abhören von Hörbüchern, vor allem aber beim Selber-Vorlesen von ausgewählten Kinderbuchtexten gewonnen. Dabei ergeben sich die Grundregeln guten Vorlesens fast wie von selbst – und die haben auch die Profis erst einmal lernen müssen.

Thema 5: „Das war ein gutes Gespräch!“- wie gutes Zuhören Gesprächssituationen erleichtern kann
Gespräche spielen im Berufsalltag eine große Rolle - mit den Kindern, mit Eltern, mit einzelnen Kolleg/innen und im Team. Dabei werden Informationen weitergegeben, aber auch strittige Sachverhalte geklärt. Ob ein Gespräch gelingt, hängt wesentlich davon ab, ob und wie die Gesprächspartner/innen einander zuhören. In dem Seminar werden Grundlagen zum Verstehen und zum Gestalten von Gesprächen vermittelt und in spielerischer Weise, z.B. in Rollenspielen, auf die jeweilige Arbeitssituation der Teilnehmer/innen übertragen. Informatio-nen über die Rolle des Zuhörens im Gespräch sowie Übungen zum Zuhörverhalten bilden den besonderen Schwerpunkt. Denn ein gutes Gespräch lebt von dem, was gehört, aber nicht gesprochen wurde.



Alle Themen sind in den bremischen und niedersächsischen Rahmenplänen für Bildung und Erziehung im Elementarbereich zu verorten.

Für jedes Fachseminar können Sie gern eine ausführliche Ausschreibung anfordern.

Die Seminarteilnehmer/innen erhalten jeweils eine schriftliche Zusammenfassung der vorgestellten Übungen/Spiele sowie anregende Literaturhinweise.

Je nach Interesse und Bedarf können Sie auch zwei Themen miteinander kombinieren oder mit mir Ihr besond
eres Wunschthema absprechen. Der Zeitrahmen kann flexibel auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt werden (1-2 Tage und Folgeseminare).

Das Honorar richtet sich nach Umfang und Dauer der Fortbildung.


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